Ich werde immer wieder gefragt, woher die Tesla-Bilder auf meiner Vehicle Status Card kommen. Ich habe sie mir damals selbst freigestellt, aus Bildern, die ich im Internet gefunden habe (wahrscheinlich auf der Tesla-Seite). Das geht inzwischen deutlich besser. Auf alles-automatisch.de gibt es jetzt ein kostenloses Tool, das dir dein Auto in deiner Farbe als transparentes PNG liefert. Dazu bekommst du fertiges YAML, das du nur noch kopieren musst. Wie das Ganze funktioniert, zeige ich dir hier Schritt für Schritt.
Woher die Bilder auf meiner Vehicle Status Card kommen
Auf meinem Dashboard nutze ich die Vehicle Status Card. Das ist eine Custom Card für Home Assistant, die den Status eines Fahrzeugs anzeigt. Laut README hat sie Indikatoren im Header, Fortschrittsbalken für Reichweite oder Akku, Buttons für Entitäten und eine Mini-Karte für device_tracker. Die Karte gibt es direkt über HACS.
Außerdem kann sie Bilder als Slideshow anzeigen. Bei mir sind das drei Ansichten eines Tesla Model 3, durch die ich einfach durchswipe. Genau diese Bilder wollten viele nachbauen.
Weil ich das Ganze ohnehin für mich selbst gebraucht habe, habe ich daraus ein Online-Tool gemacht. Du findest es auf alles-automatisch.de unter „Tools“ und dann „Tesla PNG“. Der direkte Link zum Tesla PNG Generator funktioniert natürlich auch.
Modell, Farbe und Ansicht im Tool auswählen
Das Tool ist eigentlich ziemlich selbsterklärend. Du schaltest oben die verschiedenen Ansichten durch, es sind bis zu drei pro Fahrzeug. Als Hintergrund kannst du hell, dunkel oder transparent einstellen. Für Home Assistant nimmst du wahrscheinlich transparent, dann passt das Bild zu jedem Theme.
Danach wählst du das Modell: Model S, Model 3, Model X oder Model Y. Dazu kommt das Baujahr. Die Farbe stellst du ebenfalls ein. Für jedes Modell gibt es nur die Farben, die Tesla dafür anbietet.
Allerdings gibt es eine Grenze. Eine Custom-Lackierung kann ich mit dem Tool leider nicht abbilden. Die Bilder kommen von der Tesla-Schnittstelle. Die liefert nur Standardfarben. Unten auf der Seite findest du eine Übersicht der Farbcodes und welche Farben aktuell für welches Modell verfügbar sind. Das kann sich irgendwann ändern, aktuell ist es aber der Stand, den es gibt.
Felgen, Größe und Scheiben einstellen
Bei den Felgen stellst du dir deine Variante zusammen, sofern es für dein Modell mehrere gibt. Beim Model S sind es nach meinem Stand drei Felgentypen, beim Model X zwei.
Bei der Größe hast du zwei Optionen. „Groß“ liefert Bilder mit knapp 1100 Pixeln Breite, „klein“ ist entsprechend kleiner. Fürs Dashboard reicht je nach Karte oft schon die kleine Variante.
Die Option „Scheiben füllen“ ist wahnsinnig praktisch. Ohne sie siehst du durch die Fenster hindurch, was auf einem Dashboard schnell komisch aussieht. Mit gefüllten Scheiben sieht das Auto geschlossen aus. Wenn du noch etwas anderes mit den Bildern vorhast, kannst du dir auch das originale Bild geben lassen. Dort hast du deutlich mehr Spielraum um das Auto herum.
Fertig konfiguriert lädst du alles als ZIP-Datei herunter. Alternativ kopierst du den Link zur Konfiguration. Wenn du den in einem neuen Tab einfügst, ist genau deine Auswahl wieder da. So kannst du sie auch mit anderen teilen.
Bilder in Home Assistant ablegen
Die Bilder gehören in den www-Ordner von Home Assistant. Dafür öffnest du den File Editor und schaust ins Hauptverzeichnis, dort findest du unten den Ordner www. In dem legst du einen neuen Ordner an und nennst ihn tesla, so wie es im Tool beschrieben ist. Dorthin kopierst du die Bilder aus der ZIP-Datei.
Wenn du den Ordner anders nennen möchtest, geht das natürlich auch. Dann musst du den Pfad im YAML entsprechend anpassen.
Mehr musst du eigentlich nicht tun. Die Dateien sind so benannt, wie sie später im YAML stehen. Im Namen stecken die Codes, über die sich bei Tesla die Bilder abfragen lassen. Wenn ich im Tool Farbe, Modell oder Felgen ändere, ändert sich deshalb auch der Dateiname.
YAML für die Karten übernehmen
Unter der Auswahl zeigt das Tool fertige Snippets für drei Einsatzzwecke. Das erste ist die Vehicle Status Card, die ich dir auf meinem Dashboard gezeigt habe. Das zweite ist die Bildkarte, falls du das Auto auf einer anderen Custom Card anzeigen willst. Beim dritten bekommt dein Tesla Device Tracker als Entität ein zusätzliches Bild.
Du kopierst den Code per Copy und Paste und fügst ihn bei dir ein. Alles andere passt sich dynamisch an, je nachdem, was du oben im Editor ausgewählt hast. Den Code zeige ich hier nicht, weil er sich mit deiner Auswahl ändert. Du findest ihn direkt im Tool.
Auf der Seite beantwortet das Tool weiter unten außerdem ein paar häufige Fragen. Nutzt du die Vehicle Status Card auch für dein Auto, oder hast du eine andere Karte im Dashboard?
