Große Bilddateien nerven. Sie fressen Speicherplatz, bremsen Uploads und machen die Verwaltung mühsam, besonders wenn viele Fotos auf einmal anfallen. Im Video zeige ich dir, wie ich die Bildkomprimierung auf dem Mac komplett automatisiert habe. Einmal eingerichtet, läuft sie von selbst.
Das Problem mit großen Bilddateien
Wer regelmäßig viele Bilder verarbeitet, kennt es: Fotos aus Programmen wie Lightroom sind oft mehrere Megabyte groß. Lädst du sie unbearbeitet hoch, belasten sie den Server, verlangsamen Uploads und bremsen die Darstellung auf Webseiten. Manuell nachbearbeiten geht zwar, kostet aber Zeit und wird gern mal vergessen.
Die Automatisierung verkleinert Bilder direkt nach dem Export. Das spart Speicherplatz und beschleunigt deine Abläufe, gerade beim Veröffentlichen auf Plattformen wie WordPress oder in Blogs.
Die Umsetzung mit Hazel und macOS-Bordmitteln
Auf dem Mac setze ich dafür die Automatisierungssoftware Hazel ein. Hazel überwacht Ordner und führt bei neuen oder geänderten Dateien automatisch Aktionen aus. Zusammen mit dem macOS-eigenen Tool SIPS (Scriptable Image Processing System) entsteht ein flexibler Workflow: Hazel erkennt neue Bilder in einem festgelegten Verzeichnis, startet ein SIPS-Skript zur Verkleinerung und verschiebt die optimierten Dateien danach in einen Zielordner.
SIPS ist auf jedem Mac vorinstalliert und passt Bildgrößen und Formate per Kommandozeile an. Die Regeln konfigurierst du in Hazel und passt sie nach Bedarf an. Mehr Beispiele zur Nutzung findest du im offiziellen Repository unter Hazel auf GitHub.
