Den Druckerstatus zentral überwachen und rechtzeitig wissen, wenn die Tinte zur Neige geht: Genau das geht mit Home Assistant ohne Zusatz-Hardware. Die Einbindung läuft über das Internet Printing Protocol (IPP), und mit einer kleinen Frontend-Erweiterung sieht das Ganze im Dashboard auch noch gut aus. Im Video zeige ich dir beides.
Warum den Drucker einbinden?
Es passiert immer im falschen Moment: Der Druckauftrag scheitert, weil die Tintenpatrone leer ist. Mit dem Drucker in Home Assistant beugst du vor. Tintenfüllstände, Betriebszeiten und der aktuelle Status laufen zentral zusammen und sind jederzeit sichtbar.
Die Integration ist schnell eingerichtet und auch für Einsteiger machbar. Du behältst Verbrauchsmaterialien im Blick und erkennst Wartungsbedarf, bevor es kritisch wird.
IPP-Integration einrichten und visualisieren
Voraussetzung: Der Drucker muss im lokalen Netzwerk erreichbar sein. Die Integration fügst du über das Menü 'Geräte & Dienste' hinzu, wählst dort das Internet Printing Protocol (IPP) und gibst die IP-Adresse sowie bei Bedarf Port und Pfad des Druckers an. Details zur Einrichtung und den unterstützten Funktionen stehen in der offiziellen IPP-Dokumentation.
Für die Darstellung der Tintenfüllstände nutze ich die Bar Card aus dem bar-card GitHub-Repository. Du installierst sie über HACS und bindest sie dann ins Dashboard ein. Die Füllstände erscheinen als Balkendiagramme, die du nach deinem Geschmack anpasst.
